Das rote Buch – Passagen Verlag

Die Textpolitesse hatte die Ehre, an diesem feinen Buch mitwirken zu dürfen.

„In diesem Band bringen die Entwickler und Organisateure vom Berliner »Haus Bartleby« Schriftstellerinnen, Experten, Arbeiter und internationale Koryphäen des Intellekts zusammen, um die Wiener Prozesse des Jahres 2016 im rechtshistorischen und kulturwissenschaftlichen Zusammenhang zu spiegeln. U.a. mit Originalbeiträgen von Alain Badiou, Alon Harel, Srecko Horvat, Louis Klein, Batseba Ndiyae, Wolfgang Neskovic, Graeme Maxton, Jörg Petzold, Angela Richter, Nis-Momme Stockmann, Fetewei Tarekegn, Ilija Trojanow.“

 

Gerade in Arbeit: das „Praxis-Handbuch: Schreiben fürs Netz“

„Das Lesen im Internet – genauer gesagt vom Bildschirm – folgt anderen Gesetzen als das Lesen vom Papier. Dieses Handbuch gibt einen Überblick über die Schreibregeln für Internet-Texte und zeigt Beispiele zu den Unterschieden zwischen Print- und Online-Texten.“

Über den Autor

Claus Hesseling arbeitet als freier Journalist u.a. für den WDR und NDR. Seit 2004 entwickelt und leitet er Seminare und Trainings zu journalistischen Themen rund um den Schwerpunkt Internet und Online.

Seine Webseite findet sich unter: http://netzprotokolle.claushesseling.de, er twittert unter http://www.twitter.com/the_claus.

 

 

Lektoriert von der Textpolitesse

Stylingtipps vom Profi: Seit Oktober gibt es Edith Heads Stilbibel „Dress for Success“in deutscher Übersetzung von Eden Books, lektoriert von der Textpolitesse.

https://editionf.com/Dress-for-Success-Mit-dem-richtigen-Outfit-zum-Erfolg

 

Zur Aufgabe des Übersetzers bei Haruki Murakami

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(c) Grant Snider, http://www.incidentalcomics.com

Wenn ich mich für ein Buch entscheide, möchte ich bestenfalls das Original lesen, als Kompromiss (oder weil ich eben kein Japanisch bzw. Chinesisch spreche) nehme ich mit der Übersetzung vorlieb.

Bei Murakamis neuem Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ bin ich unschlüssig: Lieber warten auf die englische Übersetzung, die erst im Sommer erscheint oder schon jetzt die deutsche lesen?

Um mich richtig entscheiden zu können, müsste ich eigentlich die Originalsprache des Romans beherrschen oder zumindest wissen, ob der Autor die Übersetzungen autorisiert hat.

Da Murakami selbst Werke aus dem Englischen ins Japanische übersetzt, kann man davon ausgehen, dass die Kommunikation mit seinem amerikanischen Übersetzer Philip Gabriel (der auch „Tsukuru Tazaki“ ins Amerikanische übersetzt) zumindest einfacher verläuft als mit der deutschen Übersetzerin Ursula Gräfe. (http://ajw.asahi.com/article/cool_japan/culture/AJ201305150070)

Kommunikation zwischen Autor und Übersetzer allein stellt aber noch kein Kriterium für eine gute oder schlechte Übersetzung dar.

Ein Beispiel dafür, wie indirekte Übersetzungen das Original zurichten können, ist Murakamis im Jahr 2000 ins Deutsche übersetzter Roman „Gefährliche Geliebte“.

Der Verlag hatte Murakamis Roman nämlich, wohl aus Rentabilitätsgründen, nicht aus dem japanischen Original, sondern aus der amerikanischen Fassung übersetzen lassen. Allen voran, und längst vor dem Zerwürfnis im „Literarischen Quartett“, operierte Gunhild Kübler in der schweizer Weltwoche vom 6. Juli schon mit dem erhellenden Begriff des „literarischen remake“ und der Philosoph und bekannte Liebhaber japanischer Literatur Ludger Lütkehaus forderte in der Neuen Zürcher Zeitung vom 12. August sogar eine Neuübersetzung. „Das ist ein Skandal,“ meinte schließlich Kolja Mensing, der sich am 11. Juli in der taz Murakamis Roman auf inspirierenden musikalischen Spuren genähert hatte, ein Befund, den ich selbst dann in meiner ausführlichen Übersetzungskritik (FAZ, 5.August) aufgrund eines Vergleichs der beiden Übersetzungen mit dem Original leider voll und ganz bestätigt fand. (http://www.aai.uni-hamburg.de/japan/Personal/docs/Worm/murakami.html)

Murakami selbst erklärt sich zwar einverstanden mit indirekten Übersetzungen, aber nur, solange sie die „Qualität und das Niveau des Originals“ wahren, was bei „Gefährliche Geliebte“ wohl kaum der Fall gewesen ist.

Dreizehn Jahre nach Erscheinen der deutschen Übersetzung aus dem Englischen hat Ursula Gräfe nun „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ (so der neue, direkt aus dem Japanischen übernommene Titel von „Gefährliche Geliebte“) aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt. Inhaltliche Unterschiede lassen sich klar erkennen. Hieß es in der indirekten Übersetzung noch „[…] es war eine Naturgewalt, es hat uns umgehauen“, so wird daraus nun in der direkten Übersetzung: „[…] dass es sich um eine rein physische Anziehung gehandelt habe.“

Wie ein Buch eines fremdsprachigen Autors übersetzt und auf den deutschen Markt gekommen ist, interessiert wohl nur wenige Leser, da allgemein angenommen wird, trotz Übersetzung „den Autor“ zu lesen, was bei Übersetzungen, selbst bei direkten, leider nie der Fall sein kann.

 

Textpolitur Kamp erweitert ihr Portfolio

Sie suchen einen Verlag, wollen sich jedoch nichts selbst um die Kontaktaufnahme kümmern? Die Textpolitur hat ihr Angebots-Portfolio erweitert und kümmert sich neben dem Lektorat auch um die Platzierung Ihres Manuskripts bei den Buchverlagen. Viele Verlage akzeptieren mittlerweile keine Einsendungen von Privatpersonen mehr und schicken eingesandte Manuskripte meist ungelesen zurück.

Da kommen wir ins Spiel: Die Textpolitur nimmt sich Zeit für Ihre Buchidee und berät Sie zu wichtigen Details wie Exposé oder Kurzzusammenfassung. Durch jahrelange Erfahrung im Verlagswesen und Buchhandel findet die Textpolitur die passende Form und den richtigen Ton für Ihren Inhalt. Und Ihr Manuskript hat höhere Chancen, in das Verlagsprogramm aufgenommen zu werden.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email!

Lernen von den Großen: Schreibtipps von Iris Murdoch (Interview „The Paris Review“, Nr.115, 1990)

„I think it is important to make a detailed plan before you write the first sentence. Some people think one should write, George woke up and knew that something terrible had happened yesterday, and then see what happens. I plan the whole thing in detail before I begin. I have a general scheme and lots of notes. Every chapter is planned. Every conversation is planned.“

 

http://www.theparisreview.org/interviews/2313/the-art-of-fiction-no-117-iris-murdoch

Textpolitur bringt den „Kleinen Schlussmacher“ nach Deutschland

Buchcover von "Der Kleine Schlussmacher"

Der „Kleine Schlussmacher“, ein zukünftiges Standardwerk moderner Ratgeberliteratur, ist nun auch auf Deutsch erschienen. Die Textpolitur sorgte für die passende Übersetzung der Trennungs- und Beziehungsweisheiten.

Werden Sie in wenigen Schritten zum erfolgreichen Schlussmacher. Erfahren Sie, welche Mittel bei Trennungsblues wirklich helfen. Finden Sie Auswege aus verkorksten Beziehungen. Der „Kleine Schlussmacher“ hilft Ihnen dabei.

ISBN: 978-3551681393

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